Los geht's mit der Zero Waste Challenge!

Hier findest du alles was du während der Challenge brauchst! Jeden Donnerstag heißt es Zwischenergebnisse einsenden. Das geht bis Mitternacht und wir veröffentlichen dann die Ergebnisse unter eurem Pseudonym.

Ganz unten findet ihr jeden Tag einen neuen Tipp, wie man (noch) besser (Plastik-)Müll vermeiden kann. Wenn du selbst Tipps hast, freuen wir uns immer über Einsendungen!

Zwischenergebnisse einsenden

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Zwischenstand

Vielen Dank für eure zahlreichen Einsendungen! Insgesamt sind wir jetzt 76 Teilnehmende. Unten findet ihr die Ergebnisse der ersten Woche.  Weiter so!

 

Teile uns deine Tipps mit!

Wir freuen uns über jede Anregung, die uns hilft gemeinsam besser zu werden. Also schreib einfach kurz eine Nachricht, wenn du etwas entdeckt hast, das du mit uns teilen möchtest oder einfach eine gute Idee hast, mit der man Plastikverpackungen vermeiden kann.

 

Natürlich freuen wir uns auch sehr über Bilder, die du uns sehr gern direkt an uns schicken kannst. Natürlich sind wir auch über Facebook und Instagram (#najuzerowastechallenge) zu erreichen!

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Tipps und Tricks

Hier werden in den nächsten Wochen eure und unsere Lieblingstipps zum Müllvermeiden gesammelt. Danke euch schon jetzt fürs Einsenden!

1. Tipp: Komm vorbei!

Den Auftakt unserer Zero Waste Challenge bildet eine Infoveranstaltung in der Landesgeschäftsstelle des NABU Hamburg, Klaus-Groth-Straße 21. 

Alena Heeg von dem Verein Hamburg Unverpackt e.V. wird einen Vortrag halten und viele nützliche Tipps und Tricks an die Hand geben, damit jede/r Zuhause selbst anfangen kann, plastikfrei(er) zu leben. Wenn du keine Zeit hast zum Vortrag zu kommen, sag uns gern per Mail bescheid, dann bekommst du die Infos zu geschickt!

2. Tipp: Wochenmärkte

Gerade beim Kauf von Obst und Gemüse scheitert das plastikfreie Einkaufen. Vor allem wenn man zu Bioprodukten greifen möchte bleibt oft nur der Griff zum verpackten Produkt. Eine tolle Alternative dazu sind Wochenmärkte. In Hamburg finden jeden Tag in verschiedenen Stadteilen Märkte statt. Eine genaue Übersicht findet man unter: https://www.hamburg.de/wochenmarkt-hamburg/ , oft hat das auch noch den Vorteil, dass die Produkte regional und saisonal sind und damit noch nachhaltiger.

 

Unverzichtbar ist hier natürlich ein Gemüsebeutel um auch lose Sachen, wie beispielsweise Salat einkaufen zu können.

 

Für kurzentschlossene haben wir heute noch einen weiteren Tipp! In Bergstedt findet heute am 02.08. der zweite Bergstedter Feierabendmarkt statt. Hier werden unverpackte, regionale und faire Produkte verkauft. Mehr Infos gibts unter: https://ig-bergstedt.hamburg/. Auch wir werden mit einem kleinen Infostand dabei sein und freuen uns auf euch!

3. Tipp: Brot selbst backen

Heute, am dritten Tag unserer Zero Waste Challenge haben wir einen Tipp zum Thema Brot einkaufen für euch. Wer kennt das nicht, mal eben schnell beim Bäcker ein Brezel, Franzbrötchen oder ein ganzes Brot geholt. Die Tüte braucht man spätestens zu Hause, wenn das Brot ausgespackt oder das Franzbrötchen längst verputzt ist, nicht mehr. Die Tüten sind zwar meistens aus Papier, aber auch Papiertüten haben eine hohe CO₂-Bilanz und werden mit der Verwendung vieler Chemikalien produziert.

Zu unserem Tipp: Habt einfach immer eine Stofftasche dabei und lasst euch eure Backwaren in den Beutel oder direkt auf die Hand geben. So könnt ihr einfach und bequem euer Brot nach Hause transportieren.

Noch ein weiterer Tipp: Brot selber backen. Das geht einfacher als man denkt und man weiß was drin steckt.


Hier ein einfaches Hefeteig-Rezept:

  • 600 g Vollkornmehl
  • 1/2 Hefewürfel
  • 500 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • Körner oder Nüsse nach Wahl

 

Die Hefe in dem Wasser auflösen. Mehl in eine Schüssel geben und das Hefe/Wassergemisch hinzugeben. Eine Prise Salz und die Körner hinzufügen, alles verkneten. Den Teig in eine gefettete Form geben und eine halbe Stunde gehen lassen. Dann 45 Minuten bei 220 Grad backen. Direkt nach dem Backen aus der Form holen. Fertig!

4. Tipp: Selbstgemachter Kaffeefilter

Heute, am Sonntag, gemütlich einen Kaffee zum Frühstück trinken. Doch auch beim Kaffee kochen fällt täglich Müll an. Egal ob eine Tasse oder eine ganze Kanne, immer bleibt der Kaffeefilter übrig. Was einem auf den ersten Blick wenig erscheint, summiert sich pro Haushalt zu einer ganz schönen Menge. Täglich werden weltweit Millionen von Filtertüten in den Müll geworfen.

Doch es gibt eine umweltfreundliche und günstige Alternative: Dauerkaffeefilter.

Diese gibt aus verschiedenen Materalien, zum Beispiel aus Stoff oder Metall. Die Kosten liegen im Schnitt zwischen zehn und fünfzehn Euro für die Metall- oder Stofffilter und die Stofffilter kannst du auch ganz leicht selber herstellen.

 

Schritt 1: Du nimmst dir einen etwas dickeren Stoffrest, den du noch hast. Dann legst du einen Papier-Kaffeefilter auf den Stoff und malst am Rand entlang, anschließend legst du das Papier spiegelverkehrt an die Unterseite.
Schritt 2: Mit einer Schere schneidest du entlang deiner gemalten Linie. Die Unterseite schneidest du nicht auseinander!
Schritt 3: Du klappst die beiden Hälften zusammen und nähst mit Nadel und Faden die Seiten zusammen.
Schritt 4: Den Stoff-Kaffeefilter um stülpen.
Schritt 5: Wie gewohnt den Kaffee kochen und genießen!

 

Übrigens: Losen Kaffee und die Stofffilter kannst du auch in Unverpacktläden in Hamburg kaufen!

5. Tipp: Trink Leitungswasser!

Wir haben hier in Deutschland das Privileg, das Leitungswasser trinken zu können, also sollten wir das auch nutzen. Zudem kannst du so ganz einfach deine wiederverwendbare Flasche für unterwegs auffüllen.

In Hamburg kannst du auch an den Trinkwassersäulen von HamburgWasser deine Trinkflasche auffüllen. Hier findest du die Standorte:
https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/themen/trinkwassersaeulen/ . Außerdem kann man in vielen Geschäften einfach mal nachfragen, ob man sich seine Flasche auffüllen lassen kann. Im Zweifel einfach auf das Refill-Logo (https://refill-deutschland.de/) achten.



Und für die Kaffeetrinker*innen: Immer einen Thermobecher dabei haben.

6. Tipp: Festes Shampoo

Bei Shampoo und Duschgel gibt es tolle Alternativen ohne Plastikverpackung, Mikroplastik und chemische Inhaltsstoffe. So vermeidest du nicht nur Plastik, sondern schützt auch die Gewässer vor schädlichen Eintragungen. Das feste Shampoo und die feste Duschseife sind auch in Drogeriemärkten erhältlich. Probier doch einfach mal Verschiedene aus. Manchmal dauert es ein wenig, bis man das richtige Produkt für seine Haarstruktur gefunden hat.

Für die Haare kann man zudem ganz einfach eine Kur selber herstellen: 2 EL Apfelessig mit 600 ml Wasser mischen – fertig.

7. Tipp: Beutel? Immer dabei!

Einfach & Praktisch:
Immer eine Auswahl an Einkaufsbeuteln, Gemüsenetzen und Brotdosen in der Tasche haben. So kann man spontan einkaufen gehen oder sich seine Reste im Restaurant in die Dose füllen lassen.

8. Tipp: Nachhaltige Strohhalme

Egal, ob du zum Cocktails trinken in der Stadt unterwegs bist oder dir gemütlich mit Freunden zu Hause ein paar Drinks machst, mit einem Strohhalm das Getränk zu trinken macht einfach mehr Spaß. Aber auch wenn du plastikfrei unterwegs bist, musst du nicht auf deinen Strohhalm verzichten. Es gibt tolle Alternativen aus Metall oder Glas, die du mehrfach verwenden kannst. Einfach ein paar Dauer-Strohhalme anschaffen und schon kann der Spaß los gehen.

9. Tipp: Pflanzenmilch selbst machen!

Du trinkst auch so gerne Milchalternativen? Störst dich aber an der Verpackung? Einfach selber machen! Die Zutaten gibt es unverpackt zu kaufen.

Rezept für Hafermilch:

 

  • 100g feine Haferflocken
  • 1 Prise Salz
  • 1 l Wasser - Pürierer
  • Nussmilchbeutel oder engmaschiges Sieb

 

Zubereitung:
Die Haferflocken ca. 4 Stunden einweichen und anschließend abspülen. Das Wasser und die Prise Salz hinzugeben und pürieren. Alternativ kann man die Haferflocken auch auf dem Herd 15 Minuten in einem Liter Wasser und der Prise Salz kochen und ebenfalls anschließend pürieren. Den Haferbrei durch den Nussmilchbeutel drücken – fertig.


Die Hafermilch hält sich ca. 3 Tage im Kühlschrank. Wenn du deine Milchalternative süßer magst, dann gib etwas getrocknete Datteln, Zucker oder Agavendicksaft vor dem Pürieren hinzu. Die Reste in dem Nussmilchbeutel kann man einfach mit seinem nächsten Müsli verzehren.

Rezept für  Sojamilch:


Sojamilch funktioniert genauso. Allerdings werden die eingeweichten Sojabohnen mit 250ml Wasser püriert. Die restlichen 750ml aufkochen und dann den Sojabrei dazu gießen. Das ganze ca. 10 Minuten köcheln lassen (unbedingt daneben stehen bleiben).


Wenn alles abgekühlt ist lässt sich alles durch den Nussmilchbeutel drücken und abfüllen.


Aus dem verbliebenen Rest lässt sich eine vegane Bolognese zaubern, oder man kann daraus Bratlinge machen.

Danke an Nadine für die Einsendung des Tipps!

10. Tipp: Deo selber machen

Schnell noch ein bisschen Deo und dann geht´s wieder los. Mist, schon wieder nichts mehr drin. Aber den Weg in die Drogerie kannst du dir sparen. Denn mit diesen einfachen Hausmitteln kannst du dir dein Deo selber herstellen.

 

Rezept für Deospray:

- 90 ml Wasser

- 1 - 2TL Natronpulver

- 5 - 10 Tropfen ätherisches Öl

- 1 Sprühflasche


Zubereitung:
Du kochst das Wasser ab. Während das Wasser abkühlt, löst du das Natron im Wasser auf. Anschließend gibst du das Öl hinzu und schüttelst kräftig. Nur noch in die Sprühflasche umfüllen, fertig! Das Rezept ist aus dem Buch: "Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie" von dem Team von Smarticular.net.


Rezept für festes Deo:
- 2 gehäufte EL Kokosöl
- 1EL Salz
- 1 1/2 EL Natron


Zubereitung:
Das Kokosöl im Wasserbad verflüssigen. Salz und Natron im Mörser etwas zerkleinern (wenn nicht ist auch nicht schlimm). Dann alles vermischen, in dein Gefäß füllen und abkühlen lassen.
Es lässt sich einfach mit dem Finger auftragen.

Wenn du keine Lust oder Zeit hast, schon wieder etwas selber zu machen: Es gibt festes Deo auch ganz ohne Verpackung zu kaufen.

11. Tipp: Die Zero Waste Map

Du suchst in deiner Umgebung geeignete Läden und andere Angebote um Plastik zu vermeiden? Dann lohnt es sich, dafür die "Zero Waste Map" der Stadtreinugung Hamburg (unbezahlte Werbung) zu benutzen.


Auf der Seite kann mal gezielt nach Unverpacktläden, Geschäften mit unverpackt Abteilungen, Nachhaltigkeits-Events und vielem mehr in seiner Umgebung suchen.
Außerdem befindet sich dort ein Blog, durch den man über neue Zero Waste Läden auf dem Laufenden gehalten wird und mehrere Foren in denen man sich austauschen kann.

Die Zero Waste Map gibt es auch als App im Playstore und sie lebt davon, dass jeder Nutzer und jede Nutzerin neue Zero Waste Locations, die noch nicht eingetragen wurden, hinzufügt, um das Projekt immer weiter zu verbessern.

Also schaut euch die Zero Waste App doch mal an.

12. Tipp: Sammelt Müll!

 

Heute mal kein Tipp zur Müllvermeidung sondern ein Tipp, wie man konkret was gegen den Müll in unseren Gewässern tun kann.

Ein Großteil des Mülls im Meer kommt aus unseren Flüssen, das heißt, alles was du aus der Natur aufsammelst kann nicht mehr ins Meer gelangen!

Eine gute Gelegenheit bekommt ihr dafür vom 20.-22. September auf unserem Coastal Cleanup Camp am Elbstrand. An diesem Wochenende dreht sich alles um Gewässermüll und was du dagegen tun kannst.Neben einer großen Müllsammelaktion auf Pagensand oder in einem anderen Naturschutzgebiet erwarten dich viele Vorträge und Workshops zu diesem Thema!

 

Mehr Informationen hier

13. Tipp: Geschenke nachhaltig einpacken

Ob zum Geburtstag, an Weihnachten oder bei anderen Anlässen das Schenken gehört in unserer Gesellschaft mit dazu. Doch fällt leider nachdem die Geschenke ausgepackt wurden jede Menge Müll an. Es gibt aber viele Wege dies zu vermeiden. Wir haben einige Möglichkeiten für euch zusammen getragen, aber es gilt für die Verpackung genauso wie für das Geschenk an sich, je kreativer desto schöner.

 

  • Geschenke in Stoff verpacken. Dies sieht sehr schön aus und lässt sich sehr oft wiederverwenden.
  • Das Geschenk kann auch in altes Zeitungspapier gewickelt werden oder du hast von deinem letzten Geschenk noch Geschenkpapier aufbewahrt und benutzt es noch einmal.
  • Verzichte auf Klarsichtfolie! Jetzt mal ganz ehrlich, welchen Sinn hat diese Art von Geschenkverpackung? Auch ein Präsentkorb kann ohne Folie sehr schick und edel aussehen.
  • An Weihnachten können gleich mehrere Geschenke in einen Jutesack gepackt werden. Das steigert die Spannung, die Geschenke nacheinander aus dem Sack zu holen.
  • Nutze Alltagsgenstände die du zuhause hast, wie zum Beispiel leere Klorollen, Back- oder Packpapier oder auch Gläser. Zusammen kombiniert mit Naturmaterialien oder gesammelten Schleifen sieht das sehr hübsch aus.
  • Noch mehr Tipps gibt es auf der Website: https://utopia.de/ratgeber/geschenke-verpacken-tipps/

Danke, Eva für das Bild!

Wir wünschen euch viel Spaß beim kreativ verpacken und verschenken!

14. Tipp: Mundraub

Kaum hat man sich versehen schon ist die zweite Woche fast rum und wir haben schon Mitte August. So langsam wird das Obst an den Bäumen reif. Dies ist unser Tipp für heute: die App „Mundraub“. Anstatt das Obst im Supermarkt zu kaufen, was womöglich abgepackt ist und aus Argentinien stammt, kann man online unter www.mundraub.org nach Obstbäumen, die in der Öffentlichkeit stehen suchen. Und nicht nur Obstbäume wie Apfel, Birne oder Pflaume auch Nussbäume oder Beerensträucher können hier eingetragen werden. Also kannst du einfach deinen Stadtteil eingeben, suchen, finden und dann nach Lust und Laune kostenlos wildes Obst ernten. Viel Spaß dabei!

15. Tipp: Waschmittel

Beim Kauf von herkömmlichen Waschmittel fällt oft Plastik beim Kauf an. Außerdem hat dieses weitere Nachteile, da es der Haut mancher Menschen und durch Einsatz von Chemikalien, dem Wasser schadet. Wir stellen euch deshalb heute 3 Nachhaltige Alternativen für Waschmittel vor.

 

 

 

 

 

1. Die Waschkugel

Durch Mikro-Organismen, Ferninfrarotstrahlen, antibakterielle und alkalische Keramikkugeln und Neodym Permanent-Magnetkugel wird die Wäsche, nach Herstellerangaben, nur mit der Waschkugel sauber. Diese wirft man einfach mit zu der Wäsche in die Waschmaschine. Man braucht keinen Weichspüler mehr, da die Wäsche durch die Waschkugel weich wird und die Wäsche muss nur auf 30-40°C gewaschen werden. Hartnäckige Flecken werden durch die Waschkugel allerdings nicht entfernt.

2. Waschnüsse

Die Früchte des Waschnussbaums, der in Asien beheimatet ist, waschaktive Substanzen, auch Sapione genannt. Diese werden in Indien schon lange als Waschmittel verwendet. Waschnüsse funktionieren Temperatur-unabhängig. Sie sind zudem kompostierbar und somit gut für die Umwelt und entfernen leichte Flecken und Fett so gut aus den Klamotten, wie herkömmliches Waschmittel. Der Nachteil ist wieder, dass hartnäckige Flecken nicht entfernt werden. Außerdem müssen Waschnüsse aus Asien zu uns geflogen werden, wodurch sich die CO2-Bilanz verschlechtert.

3. Kastanien

Kastanien enthalten, wie Waschnüsse, Sapione. Sie haben die selber Vorteile wie Waschnüsse und sind eine gute regionale Alternative zu diesen.
Zur Herstellung von Waschmittel aus eigens gesammelten Kastanien müssen ca. 8-10 saubere Kastanien kleingehackt werden und für mindestens 2 Stunden in einem Glas mit Wasser eingeweicht werden. Man erhält eine milchige Flüssigkeit, mit der man seine Wäsche, wie gewohnt waschen kann.

Danke für den Tipp mit den Waschkugeln von Iris. Das Rezept für Kastanien-Waschmittel haben wir von utopia.de

16. Tipp: Binden, Tampons und Co.

Laut utopia.de verbraucht jede Frau in ihrem Leben bis zu 17.000 Tampons & Binden. Aber die sind nicht nur teuer sondern produzieren auch jede Menge Müll. @boellstiftung hat mal nachgeguckt und im Plastikatlas 2019 veröffentlicht, dass zum Beispiel Binden aus bis zu 90 Prozent Plastik bestehen.

Um diesen Müll zu vermeiden gibt es jedoch super Alternativen: Menstruationstassen, Binden aus Stoff oder Periodenunterwäsche.

 

17. Tipp: Essen unterwegs

Vielen Dank an Trine für diesen tollen Tipp:
Unterwegs Essen auf der Hand bedeutet oft viel unnötig Müll. Ich habe meist einen Teller, ein Honigglas und eine etwas größere Schale dabei. Löffel, Gabel und ein Geschirrtuch ebenso. So kann ich unterwegs Eis, Crêpes oder Pommes müllfrei genießen. Klar Eis gibt’s auch müllfrei in der Waffel, die mag aber nicht jeder und sie ist auch so gut wie nie vegan.

18. Tipp: Plastikfreies Rasieren

Weiter geht's mit einem neuen Tipp fürs Badezimmer. Auch das Rasieren, sonst vermutlich das, was am meisten Plastikmüll verursacht, funktioniert problemlos plastikfrei. Das Wort Rasierhobel hört sich ein bisschen  gefährlich an und so sieht er auf den ersten Blick auch ein bisschen aus. Aber mit ein wenig Übung kann man den Rasierhobel genauso sicher und einfach verwenden wie jeden anderen Nassrasierer. Mit dem einzigen Unterschied, dass die Rasierklingen deutlich billiger sind und quasi kein Müll mehr anfällt.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Danke an Eva für das tolle Bild!

19. Tipp: Selber einkochen

Zum Abendessen Nudeln mit Tomatensoße kochen... Doch meistens ist die Tomatensoße in Dosen, im Tetra Pack oder in Glasflaschen gefüllt. Was größtenteils vermeidbaren Müll bedeutet.
Aber es geht auch anders. Und zwar kann man mit nur ein bisschen Aufwand, aber ganz einfach Tomatensoße selber einkochen. Dafür ist jetzt die beste Jahreszeit, denn die ganzen leckeren Tomaten werden jetzt gerade reif. Entweder hast du eigene Tomaten im Garten oder auf dem Balkon angebaut, oder du gehst zu Stellen wo du Tomaten selber ernten kannst. Zum Beispiel hier:
www.tomatenretter.de
Ein toller Verein der sich für den Erhalt alter Tomatensorten engagiert.
Aus den gepflückten Tomaten kochst du eine leckere Tomatensoße nach deinem Geschmack, anschließend geht es an's einkochen. Dafür brauchst du saubere Gläser mit Deckel oder Weck- Gläser. Die Gläser müssen vorweg einmal ausgekocht werden, anschließend gibst du die Soße in das Glas machst den Deckel zu. Dann müssen die Gläser mit der Flüssigkeit für 45 Minuten in einem großen Topf kochen. Vorsichtig rausnehmen und langsam auskühlen lassen.
Schon ist deine eigene Tomatensoße fertig, die sich bis in den grauen Winter hält.

20. Tipp: Frischkäse selber herstellen

Für alle, die zwar Plastik vermeiden, aber nicht auf Frischkäse verzichten wollen: man kann ein Glas Naturjoghurt (alternativ griechischer oder Ziegenjoghurt) mit einem gestrichenen Teelöffel Salz verrühren, die Mischung in ein Stück Stoff füllen (zum Beispiel Stoffwindel oder Geschirrhandtuch) und das ganze über Nacht so in ein großes Gefäß hängen, dass die Flüssigkeit abtropfen kann. Am besten schmeckt er dann mit frischem Schnittlauch.

Danke an Lena fürs Einsenden! Sie hat das Rezept auf dem Account von @lebe_lieber_unverpackt gesehen.