Jugendgruppe Eisvögel - Duvenstedter Brook

Unsere Gruppe wurde im April 2000 gegründet und zurzeit sind wir 15 Jugendliche im Alter von 17 bis 22 Jahren und ein Betreuer. Unser Programm findet ihr weiter unten. Wir führen verschiedene Arbeitseinsätze im NSG Duvenstedter Brook und Umgebung durch, so entkusseln wir zum Beispiel im Moor und tragen dabei zum Klimaschutz bei. Außerdem betreuen wir eine Streuobstwiese, ein Insektenhotel, mehrere Eidechsenhügel, ein Igelhotel und Fledermauskästen. Im Wohldorfer Wald haben wir seit 2008 eine Bachpatenschaft für die Drosselbek übernommen, wo wir seitdem Renaturierungsarbeiten durchführen. Für unsere Projektarbeit haben wir schon mehrere bundesweite Preise gewonnen. Jedes Jahr machen wir ein Wochenendseminar außerhalb von Hamburg. Der Spaß kommt neben unserer Naturschutzarbeit nicht zu kurz.

 

Wenn Du Lust hast, bei uns mitzumachen, melde Dich bei uns & komm vorbei!

- Auch 2017 haben wir wieder spannende Aktionen geplant!

Bildautor: Heinz Peper

Gruppeninfo

  • Alter: ab 17 Jahre
  • Treffen: Mittwochs, unregelmäßig, 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr (Wochenendtermine siehe Programm 2017)
  • Ort: Duvenstedter BrookHus (Infohaus), Duvenstedter Triftweg 140,    22397 Hamburg
  • Leitung: H. Peper

          

Anstehende Termine

Mitmachen erwünscht!

Programm 2017

Unser Programm für das Jahr 2017 findest du als PDF-Dowload.

Eisvögel Programm Januar bis Dezember 20
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Naturschutz-Aktion: Moorrenaturierung im Duvenstedter Brook

Artikel aus der Wochenzeitung für die Walddörfer und das Alstertal
2016-11-05_Wochenzeitung_fuer_die_Walddo
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Aktuelles

Seminarfahrt „Elbinsel Pagensand - Ökologie und Naturschutz“

Paddeln, Strand, Natur pur, 3 Tage kaum andere Menschen treffen sondern die Natur auf sichwirken lassen und das alles vor den Toren von Hamburg. Klingt wie ein Traum? Nein! Auf der Seminarfahrt „Elbinsel Pagensand - Ökologie und Naturschutz“ wurde es Wirklichkeit.

 

Pagensand, das ist eine Elbinsel zwischen Glückstadt und Stade, die seit 1997 unter Naturschutz steht. Die ehemalige Sandbank der Elbe wurde über Jahrhunderte befestigt und kultiviert und ist durch Aufspülungen im Zuge der Elbvertiefung zu einer etwa neun Kilometer langen Insel herangewachsen.


Da keine Fährverbindung auf die Insel besteht haben wir uns dieses Jahr zu sechst mit Kanus auf den Weg vom Haseldorfer Hafen nach Pagensand gemacht - im Gepäck Klamotten für jedes Wetter, reichlich Verpflegung für die Tage, Kameras und Ferngläser, sowie Trinkwasser. Nach 1 1/2 Stunden paddeln waren wir dann angekommen und wurden für die Anstrengungen der Anreise reichlich belohnt. Bei hauptsächlich Sonnenschein konnten wir die Insel erkunden und durch Referate zu verschiedenen Themen interessantes über die Entstehung und Vielfalt der Insel erfahren, wobei natürlich auch die Elbvertiefung ein großes Thema war.

 

Pagensand besitzt unterschiedliche Biotope, in denen seltene und bedrohte Tier und
Pflanzenarten leben. Neben feuchten Lebensräumen mit der für die Unterelbe endemischen Wiebelschmiele, haben wir auch trockene vorgefunden, in denen der bedrohte Neuntöter lebt. Ein Ziel des Seminars war es auch, mögliche Naturschutz-Arbeitseinsätze zu erkunden. Deshalb haben wir uns im Auwald die Schachblumenflächen angesehen, die durch die Ausbreitung des Japanischen Staudenknöterich bedroht sind.
Auch Rehe, die majestätisch am Strand entlang spazierten, konnten wir aus einiger Entfernung beobachten.


Unterschiedliche Insektenarten verstecken sich überall im hohen Gras und am Wegesrand. Von traumhaften Sandstränden aus lassen sich vorbeifahrende Containerschiffe und Seehunde beobachten und selbst der Seeadler zieht hin und wieder seine Kreise.


Nach drei Tagen auf der Insel paddelten wir bei reichlich Wellengang wieder nach Haseldorf zurück, im Gepäck unsere Ausrüstung, die wenigen Verpflegungsreste die übrig geblieben sind und eine Menge Fotos und positive Erfahrungen. Dies war sicherlich nicht meine letzte Fahrt nach Pagensand.

Erfolge - Bundesweit

Seit einigen Jahren nehmen wir an bundesweiten Naturschutzprojekten teil und haben für unsere ehrenamtliche Arbeit schon mehrere Preise gewonnen (siehe unten). Das letzte NAJU-Projekt www.natures12.de ging im Oktober 2012 zu Ende und wir freuen uns schon auf das nächste.

Kontakt

Heinz Peper

Mobil: 0176/ 80 86 95 35

 

oder nutze das Kontaktformular:

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